Die schönsten urlaubsorte auf Sylt für die ganze Familie

Die schönsten Urlaubsorte auf Sylt

Sie möchten Ihre Ferien gerne auf Deutschlands schönster Insel verbringen, wissen aber nicht so recht, welcher Ort für Sie und Ihre Urlaubspläne am besten geeignet ist? Dann finden Sie hier eine kleine Orientierungshilfe.

 

Westerland

Westerland ist der zweitjüngste Ort der Insel.In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde der OrtEidum durch Sturmfluten zerstört und deren Einwohnergründeten die spätere Stadt Westerland. Das heutigeAlt-Westerland wurde 1462 erstmalig urkundlich erwähnt.Westerland machte eine rasante Entwicklung durch. Noch1695 gab es gerade einmal 76 abgabepflichtige Häuser unddie Landbewohner konnten nicht von ihren Ländereienleben. Schon 1855 wurde der Ort zum Seebad. 1857 veröffentlicheDr. Gustav Ross (1818 – 1861) eine Schrift, in derer das Seebad Westerland und die therapeutische Wirkungeines Aufenthaltes an der Nordsee beschrieb und den Bekanntheitsgraddes Ortes immens steigerte. 1858 wurdedas erste Hotel gebaut und 1888 wurde der Hafen Munkmarschmit Westerland durch die Inselbahn verbunden. Dieankommenden Badegäste hatten es deutlich bequemer.1902 wird die strikte Geschlechtertrennung am Strandaufgehoben. Aufgrund der zentralen Lage entwickelte sichWesterland zum Hauptort und erhielt 1905 das Stadtrecht.Seit 1948 darf sich die Stadt mit dem Prädikat „Nordseeheilbad“schmücken.Noch heute ist Westerland das pulsierende Herz der Insel.Alles, was das Herz begehrt, ist hier zu finden. Ob Geschäfte,Gastronomie oder Nachtleben – sehen und gesehenwerden – Klassikkonzert oder Beach-Party – gleichzeitigEntspannung, wundervolle Strandidylle und ruhigeWohnstraßen. Westerland bietet ein abwechslungsreichesProgramm mit vielen Veranstaltungen, lässt aber gleichzeitigviel Raum für Entspannung und Erholung – einstund heute.

 

Wenningstedt

Aus vorgeschichtlicher Zeit wurden einige Grabhügel, u. a. auch das rund 5.000 Jahre alte Ganggrab „Denghoog“ gefunden. Über viele Jahrhunderte war das damalige „Wynningstede“ vermutlich ein kleiner, ärmlicher Ort. 1462 wurde er erstmals urkundlich im Zinsbuch des Bistums Schleswig erwähnt. Seit 1859 ist Wenningstedt ein Seebad und mit dem einsetzenden Tourismus begann die wachsende Entwicklung. 1914 wurde am Dorfteich die protestantische Friesenkapelle errichtet. Die Braderuper Heide wurde in den 1920er Jahren zum Naturschutzgebiet ernannt. 1960 erhielt der Ort das Prädikat „Nordseeheilbad“.Über die Jahrzehnte veränderte sich das Ortsbild vom uthlandfriesischen Baustil der Bauernhäuser über Logierhäuser und Villen für die Sommergäste bis hin zu den zweigeschossigen Bauten im Bäderstil und den neueren klassischen Ziegelbauten. Der Dorfteich im Zentrum des Ortes war ein Geschenk an die Gemeinde und wurde in den 1950er Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem bildet er einen Ruhepol im Ort. Heute gilt Wenningstedt als der insulare Kurort für die ganze Familie. Unmittelbar am Weststrand gelegen stärkt das Reizklima die Abwehr und fördert die Gesundheit im Allgemeinen.

 

Keitum

Alte Kapitänshäuser im Schatten alter, knorrigerBäume beherbergen gastronomische und kunsthandwerklicheSchätze. Der Glanz vergangener Zeiten mischt sich mitbuntem Strahlen blühender Gärten im Sonnenlicht. BeimErkunden von kleinen Pfaden und den zwischen Häusernversteckten Wegen werden Sie das ein oder andere Mal anmalerischen Gärten und idyllisch gelegenen Plätzen anhalten,um sich genauer umzuschauen. Zwischen Friesenwällen,Hunderte Jahre alten Linden, Buchen und Kastanienreihen sich die Reetdachhäuser an, in denen Sie namhafteBoutiquen wiederfinden. Die Schaufenster verführen zumShoppen, entspannt wird in kleinen, urgemütlichen Teestubenbei hausgemachtem Gebäck und Kuchen. Auch Kunstliebhaberkommen nicht zu kurz. Insulaner und internationaleKünstler zeigen ihre Werke.In den Sommermonaten ist Keitum eine Oase der Naturin einem Meer von blühenden Vorgärten und Bäumen.Die älteste Dorfkirche, Sankt Severin, lädt mit internationalenMusikern ein und ist weit über die Insel hinaus bekanntgeworden. Auch das Heimatmuseum lädt zu eineminteressanten Besuch bei den Schätzen der umfangreichenSammlung ein. Eins sollte man jedoch nicht vergessenund immer wieder tun: lange, erholsame Spaziergänge amWatt. Schöner kann man nicht abschalten und die Seelebaumeln lassen.

Kampen

Klein, aber fein. Exklusiv und zugleich weltoffen. Das ist Kampen, Deutschlands prominentestes Dorf, dessen legendärer Ruf im Laufe der vergangenen Jahrzehnte durch seine zahlreichen bekannten Gäste aus Film, Politik und Wirtschaft geprägt wurde. In der „Whiskystraße“, wie der legendäre Strönwai scherzhaft genannt wird, reihen sich noble Nachtclubs und Geschäfte und auf der Straße kostspielige Edel-Boliden aneinander. Hier gilt die Devise: Sehen und gesehen werden.Aber Kampen hat noch manches mehr zu bieten. Zum Beispiel die eindrucksvollen Schattierungen der Natur, die das Dorf umgeben: Majestätisch ragt über dem Strand das Rote Kliff empor, aufgeschichtet von der Eiszeit vor 125.000 Jahren. Urwüchsig auch die Dünenlandschaft. Einer dieser Sandberge, die Uwe-Düne, misst für Sylter Verhältnisse stattliche 52 Meter und bildet damit die höchste Erhebung der Insel.Östlich von Kampen erstreckt sich das stille Wattenmeer. Ausgedehnte Heideflächen, bizarrer Baumwuchs, Salzwiesen und Schilfgürtel prägen diese unvergleichliche Landschaft. Im Norden stößt der Besucher auf ein idyllisches Refugium für Tiere und Pflanzen: Die Anno 1767 angelegte Vogelkoje diente einst dem Fang von Wildenten. Heute können Besucher auf einem anschaulichen Lehrpfad wandeln und dabei einen Einblick in die reichhaltige Flora und Fauna erhalten.Zentrum des Dorfes ist das Kurhaus Kaamp-Hüs. Das stilvolle Gebäude mit seinen großzügigen Räumlichkeiten ist gleichsam das Entree für Kampens Gäste. Hier hat der Tourismus-Service seinen Sitz, werden erstrangige Veranstaltungen wie der „Kampener Literatursommer“ geboten. Eine ruhige Kugel schieben lässt sich auf dem Boule-Platz im Kurpark, während golfbegeisterte Gäste auf dem gepflegten 18-Loch-Platz zwischen Kampen und Wenningstedt vor der Kulisse des 40 Meter hohen Kampener Leuchtturms einlochen können.

 

Munkmarsch

1573 ist eine Erwähnung in dem Landverzeichnisder sogenannten Mönkebohlen (Mönchsland) zu finden. Derfriesische Ortsname „Munkmérsk“ geht auf das damaligedänische Sankt Knutsklosters zu Odense zurück. 1778 wurdeMunkmarsch urkundlich erwähnt. 1744 erhielt das kleineDörfchen eine Mühle und gewann mit den Postbooten ab1755 an Bedeutung. Nachdem der Keitumer Hafen vesandete,wurde Munkmarsch ab 1860 die wichtigste Verbindungfür den Fähr- und Frachtverkehr nach Hoyer. An der 100 mlangen Mole konnten die Raddampfer der Personenschifffahrtanlegen und viele Badegäste wurden hier in Empfanggenommen. Mit dem Bau der Seebrücke in Hörnum und desHindenburgdammes sank seine Bedeutung wieder und heuteist es ein privater Yachthafen.Das 1869 errichtete Rasthaus für die Reisenden wurde nachspannender Historie zum bekannten Hotel und Sterne-Restaurant„Fährhaus“. Zum Nahe gelegenen Keitum führtein Wanderweg mit Aussicht am Wattenmeer entlang. DerMunkmarscher Hafen erfreut sich großer Beliebtheit vor allembei Wassersportlern.

Rantum

Dieses alte Piratennest (kein Scherz) bestichtheutzutage durch die Nähe zum Wattenmeer, zum Weststrandund durch die idyllisch gelegenen Reetdachhäuser.Hier beginnt die Erholung bei einem ausgedehntenWattspaziergang mit Blick auf die Nachbarinseln Föhr undAmrum oder bei einer ausgedehnten Fahrradtour – durchden Hafen, über den Deich, um das Rantum-Becken herum– nach Keitum, Archsum oder Morsum. Was viele noch nichtganz auf der Pfanne haben: in Rantum konzentrieren sichüberproportional viele kulinarische Highlights, denn dieSansibar ist nur einer der vielen Schätze Rantums. Im Dorfkernwerden Sie viele echte Perlen entdecken, wozu wir denSölring Hof jetzt einmal nicht zählen wollen, spielt er dochin seiner eigenen Liga. Denn schließlich wird er schon seit10 Jahren immer wieder mit 2 Michelin Sternen ausgezeichnet.Und für so richtig frisch geräucherten Fisch gibt’s denHafenkiosk (Geheim-Tipp). Von hier aus ist es dann auchnicht mehr so weit zum „Meerkabarett“, das in den Sommermonatenin der „Sylt Quelle“ gastiert.

 

Tinnum

Dem Trubel der Westerländer Innenstadt ganz nah– und dennoch lauschig ruhig wohnen: Das ist Alt-Westerland,die Keimzelle des Ortes. Dessen Geschichte nahm ihren Anfang,als Anno 1436 eine schwere Sturmflut das Sylter HauptdorfEidum hinwegspülte. Die Menschen bauten etwa zweiKilometer nordöstlich eine neue Siedlung auf, das heutigeAlt-Westerland. Hier gruppieren sich historische Friesenhäuserum die Anno 1635 erbaute Dorfkirche, in der ein spätgotischerSchnitzaltar einen besonderen Akzent setzt.Westlich von Westerland erstreckt sich Tinnum. Einst Sitzder Sylter Landvögte, bildet Tinnum mit seiner zentralenInsellage heute gleichsam eine Brücke zwischen Dorf undStadt. Ideale Möglichkeiten zum Radfahren und Wandernbieten die Tinnumer Wiesen. Einen Ausflug wert ist unteranderem der Tierpark, in dem über 300 heimische undfremdländische Tiere friedlich beieinander leben.Unweit des Tierparks erhebt sich aus den Wiesen einestattliche Wallanlage, die aus der Zeit von Christi Geburtstammt. Man nimmt an, dass der runde Erdwall zunächstals Befestigungsanlage und später auch als Kultstätte undSchlupfwinkel für Seeräuber diente.

 

Hörnum

Der jüngste Ort der Insel war zunächst einSchlupfwinkel für Strand- und Seeräuber. Im 15. bis 17. Jahrhundertwar die Südspitze Ausgangspunkt für den Heringsundspäteren Walfang. Erst 1901 legten die ersten Schiffe ander neuen Hapag-Seebrücke an und die Inselbahn kam nachHörnum. 1903 wurde der Bahnhof gebaut, 1907 der Leuchtturm,der lange Zeit auch die Schule für das Kind des Bahnhofvorsteherswar, und bis 1927 bestand Hörnum aus gerademal sieben Häusern. Erst 1947 wurde Hörnum eigenständigeGemeinde, wurde aber bereits 1949 zum „Nordseebad“.1950 bis 1970 wurde die erste, noch einspurige „Straße derHöflichkeit“ mit zwölf Ausweichbuchten gebaut. Seitdemwächst und verändert sich der Ort.In aller Munde ist Hörnum stets durch die Sandverluste ander Hörnumer Südspitze die „Odde“. Früher war es noch einweiter Weg, heute ist es lediglich ein strammer Spaziergangum die gesamte Inselspitze zwischen Seeseite und Wattenmeer.Das Wahrzeichen ist besagter Leuchtturm, der heutevor allem für Hochzeiten und Führungen geöffnet wird. DieNotwendigkeit des Küstenschutzes ist allgegenwärtig inHörnum. Gleichzeitig macht die Nähe zum Meer mit der stetigenBrise und der Faszination der Naturgewalten diesenkleinen Ort zu einem besonderen Kleinod. Der Hafen lädt zuAusflügen zu den Halligen und Nachbarinseln ein und durchdie neuen Hotels sowie den Golfplatz bekam Hörnum einneues Ortsbild.

 

List

List wurde 1292 erstmalig urkundlich erwähnt als Schenkung des dänischen Königs E. Menved an die Stadt Ripen (Ribe). Die erste Besiedelung wird zur Wikingerzeit vermutet, durch spätere Sturmfluten zerstört und von Wanderdünen bedeckt. Eine Nachfolgesiedlung entstand 1550 auf Melhörn. Zum Ende des Dreißigjährigen Krieges kämpften die Dänen in einer historischen Seeschlacht im Lister Tief. Erst 1864 endete die dänische Staatszugehörigkeit. 1908 veränderte sich der kleine Ort mit ca. 13 Häusern und rund 70 Menschen durch den Bau der Inselbahn. Zum Ersten Weltkrieg entstand ein Militärstützpunkt mit Seefliegerhorst, wodurch das Militär den Ort beeinflusste. 1946 wurde List zum Nordseebad.Das Seebad List ist heute die nördlichste Gemeinde Deutschlands umgeben von Wanderdünen, Heide und Salzwiesen. Das Listland befindet sich seit Jahrhunderten in Privatbesitz einer Erbengemeinschaft, wodurch sich die Mautgebühr am Ellenbogen erklärt. Ob Wattwanderungen, Ortsführung, Spaziergänge am Westrand, Fahrradtouren durch Schafherden – List bietet eine einmalige Natur, die es zu entdecken gilt. Um den Lister Hafen befindet sich „die nördlichste Fischbude: Gosch“, der Fähranleger, das Erlebniszentrum Naturgewalten, das Alfred-Wegener-Institut und natürlich diverse Geschäfte zum Shoppen.

 

Morsum

In Morsum zeigt sich die Insel von ihrer ursprünglichstenSeite. Hier sind die friesische Sprache unddas Brauchtum wie zum Beispiel das Ringreiten lebendig.Im Süden von Morsum bieten weite Wiesen und Felder einEldorado für Spaziergänger und Radfahrer. Besonders reizvoll:Eine Radtour entlang des Deichs vor der Kulisse desWattenmeers. Von atemberaubender Schönheit ist dasimposante Morsum-Kliff, in seinem geologischen Aufbaueinmalig in ganz Europa. Diese imposante geologische Formationam östlichsten Zipfel der Insel dokumentiert zehnMillionen Jahre Erdgeschichte. 1923 als eines der ersten Gebieteauf Sylt unter Naturschutz gestellt, fächert das 1800Meter lange und bis zu 21 Meter hohe Kliff nebeneinanderdrei Erdschichten auf. Eine Kirche ohne Turm – stattdessensteht der Morsumer Kirche Sankt Martin ein hölzerner Glockenstapelzur Seite. Armut zwang dereinst die Gemeindevon Morsumer Fischern, Seeleuten und Bauern, die Größedes Kirchenbaus auf ein Mindestmaß zu beschränken undauf einen Kirchturm ganz zu verzichten. So trägt bis heuteein Holzgerüst die Glocke. Dies freilich tut der Anmut dercharmanten, kleinen Kirche keinen Abbruch.

 
 

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