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Nach dem Spielzeug kamen die Häuser

Die Geschichte der Familie König, die nach dem Krieg auf Sylt sesshaft wurde und mit unternehmerischem Geschick zur ersten Adresse auf dem Immobilienmarkt der Insel avancierte

IN DER ZEIT nach dem Krieg quoll Sylt über von Fremden. Die Nordseeinsel erschien vielen Flüchtlingen und Heimatvertriebenen als ideal für den ersehnten Neuanfang, so auch den Königs aus Kolberg in Pommern.

Im März 1945, zwei Monate vor Kriegsende, war Liselotte König, genannt Lilo, geborene Berlinerin, mit ihren Söhnen Klauspeter und Michael auf die Insel gekommen. Verwandte nahmen sie bei sich auf. Drei Jahre später die Wiedervereinigung der Familie auf Sylter Boden: Günter König kam aus russischer Kriegsgefangenschaft frei.

Es waren Jahre der Entbehrungen; man war froh über jede Arbeit, die man bekommen konnte. Günter König schlug sich als Farbenvertreter durch. Lilo arbeitete erst in der Funkleitstelle „beim Engländer“, wie man damals von den britischen Besatzern sprach, später dann als Sekretärin des Westerländer Bürgermeisters.

1952 ging bei eben diesem ein Brief ein; Absender: die Hamburger Spielzeugfirma Foldt & Preuß. Man suchte einen Filialleiter für die Insel, ob der Herr Bürgermeister wohl einen verlässlichen Menschen empfehlen könne. Als Liselotte diesen Brief gelesen hatte und ihrem Chef vorlegte, hatte sie den Namen des in Frage kommenden Kandidaten schon auf der Zunge: Ehemann Günter.

Und so geschah es. Königs „Spielzeugschachtel“ wurde eröffnet, zunächst an der Strandstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft vom Hotel Roth, später zog man in die Wilhelmstraße und nannte sich „Spielwaren König“. Mit der ihm eigenen Hingabe kümmerte Günter König sich fortan um Spielzeugindianer, Lokomotiven zum Aufziehen, Tipp-Kick-Spiele, Feuerwehrautos en miniature, Flitzebogen und Zündplättchen-Pistolen.

Ab Ende der 50er Jahre begann seine Leidenschaft für die Stadtpolitik. Er trat der CDU bei, wurde Mitglied der Westerländer Stadtvertretung, 1. Stadtrat im Magistrat und führte vorübergehend nebenamtlich die Geschäfte des Bürgermeisters.

In dieser Zeit war Lilo König als die Geschäftsfrau der Familie gefordert, zunächst in alleiniger Verantwortung für das Spielwarengeschäft, das insgesamt zehn Jahre existierte, dann für eine größere und noch lohnendere Aufgabe: Am 24. April 1962 erhielt sie die behördliche Genehmigung, ein Maklerbüro zu eröffnen. Firmensitz war zunächst ein kleines Büro in der Stephanstraße.

Nach seinem Ausscheiden aus der Stadtpolitik widmete sich Günter König ab 1964 mit vollem Einsatz dem jungen aufstrebenden Unternehmen. Lilo König hatte es sich verdient, nach den anstrengenden Gründerjahren etwas in den Hintergrund zu treten. 1967 folgte der Umzug in die Wilhelmstraße 7.

Günter König, der sich auch als Fußballobmann beim TSV Westerland einen Namen machte, starb schon 1971, erst 57 Jahre alt. Die beiden Söhne Klauspeter und Michael mussten praktisch über Nacht die Verantwortung übernehmen. Klauspeter schied 1976 aus der Firma aus. Michael König blieben danach noch 14 Jahre, der Firma seinen Stempel aufzudrücken – er starb 1990 mit 47 Jahren. Seine Witwe Carin und ihr Sohn Ole führen das Unternehmen König Immobilien heute gemeinsam. Angeliedert ist die Appartementvermietung KAS. Und mit der Magnus Haus GmbH betreibt Ole König mit einem Partner, eine Projektentwicklungsund Bauträgerfirma, ähnlich wie sein Vater mit der Wohnbau Sylt GmbH.

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